
Ausgangslage
Textilmaschinen sind groß, schwer und in der Logistik aufwendig. Auf einer Messe wie der Techtextil bedeutet das: entweder ein großer Stand, der die echten Maschinen aufnimmt und die Hallenbau-Kosten in die Höhe treibt, oder ein kleinerer Stand, auf dem die Maschinen nicht zu sehen sind. Jakob Müller wollte trotzdem konkret zeigen, was die Maschinen können, statt nur Broschüren und Bildmaterial auszulegen.
Lösung
Wir haben drei Maschinen mit DIE BOX umgesetzt: die NFME, die DNBF und die Dye Range. Jede Maschine ist als interaktives 3D-Modell hinterlegt, läuft im Browser und lässt sich auf Touchscreens am Stand bedienen. Über Anflüge auf die relevanten Komponenten kommen Besucher direkt an die technischen Details. Aus jedem Anflug öffnet sich ein Content-Fenster mit weiterführenden Informationen: Funktionsweise, Spezifikationen, Bezug zu Produkt- und Anwendungsfeldern.
Ergebnis
Am Stand auf der Techtextil 2026 in Frankfurt liefen die drei Maschinen-Showcases auf einem Touch-Display. Vertriebsteams konnten Besuchern an der konkreten Maschine zeigen, worüber sonst nur gesprochen wird: Komponenten heranfahren, Funktionsweise erklären, Details aus den Content-Fenstern aufrufen. Die echte Maschine blieb in der Fertigung, der Stand wurde kompakter, das Gespräch trotzdem konkret.
Die Anwendung ist nicht für die eine Messe gebaut. Sie läuft browserbasiert und ist im Vertriebsalltag weiter verwendbar: in Kundenterminen vor Ort, in Remote-Demos, als Anhang in der Angebotsphase. Eine BOX-Anwendung bleibt nach dem Messeauftritt verfügbar, ohne dass dafür Standfläche oder Logistik anfällt.


















